Wir     E. SALVISBERG AG
MARMOR- UND GRANITWERK
3417 RÜEGSAU

über uns

Die Geschichte des Natursteinwerkes von Rüegsau

1912 eröffneten die Gebrüder Walter und Werner Schneider in Rüegsau ein kunsthandwerkliches Atelier, vor allem für Holzschnitzerei. Schon während des ersten Weltkrieges begannen die Beiden mit der Fabrikation von Grabmalen und Bauteilen in Kunststein. In den zwanziger Jahren kam dann die definitive Umstellung auf Naturstein und es entstand hinter dem Dorfkern von Rüegsau das heutige Marmor- und Granitwerk. Durch den modernen Maschinenpark und die effiziente Verkaufsorganisation waren die Gebrüder Schneider schon bald über die Region hinaus bekannt, wenn es um Grabsteine ging!

Differenzen innerhalb der Familie Schneider und die harten Gegebenheiten des zweiten Weltkrieges beschränkten in der Folge die Entwicklung des Unternehmens.

1953, anlässlich der Auswahl der Grabsteine für seine Eltern, kam man überein, dass Ernst Salvisberg Juniorpartner im Natursteinwerk von Werner Schneider werde. Die Kommanditgesellschaft Schneider & Salvisberg existierte bis zum Tode von Werner Schneider im 1955. Fortan wurde das Marmor- und Granitwerk als Einzelfirma E. Salvisberg geführt. In diese Zeit fiel auch die bislang grösste, revolutionäre Erneuerung bei der Steinverarbeitung: Die Fräsmaschinen wurden von Karborundum- auf Diamantwerkzeuge umgerüstet. Ernst Salvisberg schaute immer, dass der Betrieb einen technisch fortschrittlichen Stand beibehalten konnte. In den sechziger Jahren setzte sich der Umsatz ungefähr aus 15% Verkäufe von fertigen Grabsteinen und 80% Verkäufe von Naturstein-Rohlingen an Bildhauer sowie die restlichen 5% aus dem Verarbeiten von kleineren Bauaufträgen zusammen.

1974 trat Sohn Erich Salvisberg ins Geschäft ein. Durch seine Mitarbeit in Natursteingeschäften im Aargau und im Tessin brachte er etliches an Erfahrungen mit. Vater und Sohn erlebten beide eine gute, harmonische und erspriessliche Zusammenarbeit. Ende 1980 konnte Erich Salvisberg den Betrieb auf eigene Rechnung übernehmen. Seine Gattin, Lizi Salvisberg, führt seither die Buchhaltung und berät auch gerne unsere werte Kundschaft. Vater Ernst war für seine Mithilfe und Rat jederzeit willkommen.

1984 wurde die neue Bildhauerei mit angegliederter Marmorsäge in Betrieb genommen.

1985 starb der Senior - Ernst Salvisberg. Er wusste, dass seine Aufbauarbeit weitergeführt würde....

1987 entstanden die ersten Ideen zu einer Diversifizierung der Natursteinverarbeitung in Richtung Innenausbau. 1988 wurde ausgebaut und1989 begann die Herstellung von Küchen- und Cheminéeabdeckungen in Granit mit einer CNC-Kombimaschine.

1989 wurde die Einzelfirma in die Aktiengesellschaft E. Salvisberg AG umgewandelt.

Ein richtiger und wichtiger Schritt war getan. Der Mitarbeiterbestand wurde innert sieben Jahren verdoppelt. Die Produktionsmenge setzt sich wie folgt zusammen: Küchen- und Cheminéeabdeckungen, Tische, Badezimmer, Schalterabdeckungen und Ladenbau 60%, Grabmal-Rohlinge an Bildhauer 20%, fertige Grabmale und Brunnen 20%. Zusätzlich werden Boden- und Fassadenplatten, Marchsteine und andere Natursteinprodukte gehandelt.

Wir freuen uns an der Arbeit mit Naturstein - diesem schönen, edlen und soliden Material!

2006:

 

Ohne unsere jetzigen und ehemaligen Mitarbeiter hätte die Kraft und der Bestand unseres Unternehmens auch nicht in dieser Art wachsen können. Wir danken allen!

Einige Namen: Rudolf Bracher, Hans Marti, Fritz Marti, Walter Steinmann, Vadi Alberto, Verena Vock, Godi Christen, Peter Stalder, Ruedi Marti, Paul Marti, Urs Lüthi, Titus Huber, Ueli Hofer, Heinz Prem, Ramis Sabanoski, Ilir Sadiku, Ruth Wenger, Paul Stucki, Stefan Walther, Ruedi Luginbühl, Richard Reist, Martin Wittwer, Ernst Binggeli, Sacha Schibli, Rachid Khallef, Liselotte Zaugg, Susanna Scheidegger, Chris Schluter, Peter Stalder II, Daniel Pfister, Marius Knupfer, Emanuela Bozza, Tou Tem, Bernhard Egli

Rüegsau, im Juli 2006